Marktstrasse und Hohe Strasse

Beim ersten Quedlinburg-Stadtbummel am 23. August 2019 ging es zuvor um die Marktkirche St. Bendiktii herum, und …

… ganz wie wie die beiden kleinen Personen in Blau nach rechts aus dem letzten Bild herau, über den Marschlinger Hof und an der Doppelturm-Westfassade von St. Benediktii vorbei und über die Marktstrasse bis zum Marktplatz zurück.

Die kleine Altstadt von Quedlinburg hat viel Reizvolles zu bieten, wie der besondere Anblick der Doppelkirchtürme mit schief verzogenem Fachwerkhäuschen davor oder ein überraschendes Jugendstilelement zwischen all dem Fachwerk.

Das Fachwerk des Bürgerhauses Marktstrasse 2 lehnte ursprünglich an der alten Stadtbefestigung aus dem 12. Jh. wie man anhand erhaltener Reste davon bei Restaurierungsarbeiten 1975-’77 entdeckte.

Am Markt bogen wir in die Hohe Strasse ab; die Hausnr. 8 wurde vermutlich 1576 errichtet, in den 90erJahren durch eine Union der Fachwerkstädte Celle, Hameln, Hann. Münden, Herford und Quedlinburg gemeinsam restauriert, die danach ihren Sitz darin einrichtete: daher der heutige Name ‚Haus der Städteunion‘.

Manchmal ist das Fachwerk nicht wegen seines Aufwandes, sondern seiner Nachgiebigkeit bemerkenswert, wie bei zweien der ältesten erhalten gebliebenen ehemaligen Handelshöfe der Stadt aus dem 16. Jh., am ehemaligen Stadtwall.

Ein Blick durch die Hohe Strasse rückwärts noch, danach kam bereits ein Turm der Stiftskirche auf dem Schlossberg in Sicht und damit beginnt der nächste Artikel.

6 Gedanken zu “Marktstrasse und Hohe Strasse

    1. Man muss es lieben, wenn es so ist und sich danach einrichten. Denkmalgeschützte Häuser sind in jeder Hinsicht eine Herausforderung.
      Vor Jahren, Sommer 2007, war ich mal in Sömmerda in Thüringen, weil ich das Städtchen sehen wollte, wo ein Teil meiner Urgrosseltern herkommt. Damals standen viele der kleinen Fachwerkhäuser leer und waren in schlechtem Zustand, vermutlich auch wegen der teilweise extrem niedrigen Deckenhöhen, dafür standen die Neubauten mehrgeschossig gleich hinter der alten Stadtmauer.
      Vielleicht müsste ich mal nach über zehn Jahren nochmal hin und gucken, ob auch dort eine erhaltende Wiederbelebung stattgefunden hat. Es war sehr anrührend und bedauerlich anzusehen, damals.

       

       

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