Um die Marktkirche herum

Beim ersten Quedlinburg-Stadtbummel am 23. August 2019 gelangten wir von unserem Ausgangspunkt in der gemütlichen Seitengasse Pölle über den Markt zum Rathaus und daran vorbei gelangten wir durch die Breite Strasse über den Marktkirchhof zur alten Marktkirche St. Benediktii und hinter der Marktkirchen-Apsis wieder an die Breite Strasse.

Inzwischen wurde aus dem Spätnachmittag Feierabend, manches Strassencafé leerte sich, vielleicht, weil die Menschen zum Abendessen woanders hingingen.
Das putzige Bratwurst-Büdchen sah ich aber auch am nächsten Tag nicht geöffnet.

Wie sich in der Altstadt so viele gastronomische Angebote über die Runden bringen, ist ohnehin erstaunlich, es gibt ja auch noch die Geschäfte zur Selbstversorgung, aber es war kurz vor knapp, als uns einfiel, fürs Frühstück etwas mitzunehmen, bevor wir weitergingen, denn „wie früher“ schliessen die meisten um 18 Uhr.

Anschliessend sind wir von der Breiten Strasse ab- und in den Kornmarkt einbogen, diese Strasse ist sowohl auf dem zweiten Bild in unserer weiteren Richtung, als auch auf dem vierten Bild rückwärts gewandt, zu sehen:

So gelangten wir auf der Nordseite der Marktkirche St. Bendiktii entlang, wo an der Ecke des Kornmartkts und deren Turmseite ein zunächst rätselhafter Überrest des alten Kirchfriedhofs stehen geblieben ist, das barocke ‚Goetzsche Mausoleum‘:

Die vom Zahn der Zeit benagten Steinmetzarbeiten auf der östlichen Seite des Grabmals wurden 1771 angebracht, nachdem das ehemalige ‚Grufthaus Gebhardt‘ den Besitzer gewechselt hatte – siehe nächstes Bild:

1811 wurde der Friedhof aufgegeben, die Kirchhofmauer entfernt. Das zweite hochformatige Bild zeigt die Doppelturm-Westfassade von St. Benediktii, wie ich sie vom Marschlinger Hof aus fotogfrafiert habe, wo die Altstadt schon beinahe endet.

So, wie die beiden kleinen Personen in Blau nach rechst aus dem letzten Bild herauszulaufen scheinen, gingen auch wir weiter, oder richtiger: im Bogen um die Kirche herum und zurück zum Markt – im nächsten Beitrag.

7 Gedanken zu “Um die Marktkirche herum

    1. Vor unserer Fahrt las ich schon, auch über die Stichwortsuche, einige Blogbeiträge. Dafür, dass die Stadt so klein ist, gibt es erstaunlich viele, und die meisten Motive haben wohl letztendlich wegen der Überschaubarkeit fast alle gesehen, nur macht die Darstellung des Gesehenen und das persönliche Nebenbei das Vergleichen spannend.

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    1. Ist ja von dir aus noch weniger weit als von uns. Und wir haben noch extra Landtrassen und genommen und zwischendurch in Beendorf Mittag gegessen, damit es länger dauert 🙂

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