Zu Markt und Rathaus

Beim ersten Quedlinburg-Stadtbummel am Nachmittag des 23. August 2019 ging es durch die schmale, gepflasterte Gasse namens ‚Pölle‘ zu Markt und Rathaus. Beide waren weniger als fünf Minuten von unserer Unterkunft entfernt, selbst wenn man andauernd zum Gucken und Fotografieren stehenbleibt.

Die begrünte Fassade des Rathauses mit Ursprung im 14. Jh. hat mich schon von weitem entzückt. Wer es weniger grün sehem möchte, muss in der kalten Jahreszeit kommen, wenn der Wilde Wein die Blätter fallengelassen hat.

Der sandsteinerne Quedlinburger Roland, Sinnbild der Stadtrechte, befindet sich an der westlichen Ecke des Rathauses. Die Gestaltung der dem Markt zugewandten Fassade und das Renaissance-Portal mit Treppe stammen aus dem frühen 17. Jh., die beiden kleinen Fachwerkhäuser in der Breiten Strasse, rechts davon, sind älter.

Vor meinem Besuch in Quedlinburg wusste ich nur fragmentarisch Geschichtliches und hatte Bilder aus der Krimikomödien-Fernsehserie „Alles Klara“ im Kopf, mit der ich visuell angefüttert wurde und auch meinen Mann zu einem Ausflug überzeugte.

Allgemeine Informationen zu den Sehenswürdigkeiten liest man wohl am besten auf der offiziellen Webseite der Welterbestadt Quedlinburg >hier .

13 Gedanken zu “Zu Markt und Rathaus

    1. Fein, dass ich das Gefühl haben kann, dass du mit deinen Erinnerungen dabei bist! Die Besucher werden überall gut gefüttert, das ist mir auch aufgefallen. Bin gespannt, was du noch alles dazu zu sagen hast 🙂

      Gefällt 1 Person

    1. Grau und nass mag einem in dem Moment wenig wünschenswert erschienen sein, aber wenn ich mir die Strassen mit nassem, glänzendem Pflaster und dieser gewissen regenverhuschten Atmosphäre der Menschen vorstelle, die trotzdem unterwegs sind, wie ich das mal in Brügge erlebt habe, dann wäre das, vor allem unter dem neugewonnenen „Regendurst“ sicher auch kein Negatives. Ausser beim Fotografieren.
      Ich hoffe, du findest in den kommenden Beiträgen auch etwas wieder.

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    1. Ja, das ist ein hoffnungsschöpfender Anblick. Im Wikipediabeitrag steht fälschlicherweise etwa von Efeu, aber es ist wirklich eine Jungfernrebe, und ich hätte gute Lust, in einem Herbst noch einmal hinzufahren, um alles in Rot zu sehen.

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